Vorbereitung meiner Promotion (Dr. phil.) von 08.2005 bis 09.2006
Während meiner Forschungstätigkeit beim Max-Planck-Institut für Strafrecht habe ich meine Promotion unter Prof. Dr. Helmut Kury vorbereitet, die ich leider nicht abschließen konnte. Mein Forschungsschwerpunkt war die Kriminalprognose bei schweren Sexual- und Gewaltstraftätern. Es sollte u.a. geklärt werden, wie gut Prognosen überhaupt sein können und wie man sie ggf. verbessern kann. Das von der Wissenschaft bisher zu wenig beachtete und von der Bevölkerung eher emotional wahrgenommene Thema fand leider keine Finanzierung, weshalb meine Forschung eingestellt wurde.Studium der Psychologie von 10.1999 - 10.2004
Nach dem nachträglich erlangten Abitur absolvierte ich mein Studium der Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Meine Schwerpunkte waren Arbeits- und Organisationspsychologie, pädagogische Psychologie sowie Wissenspsychologie. Im Nebenfach habe ich Soziologie studiert.| Grundstudium (10.1999 - 09.2001) | |
| Statistik I und II | (Dr. P. Zimmermann) |
| Methodenlehre | (Prof. Dr. J. Fahrenberg) |
| Sozialpsychologie | (Prof. Dr. A. Ernst) |
| Entwicklungspsychologie | (Prof. Dr. A. Renkl) |
| allgemeine Psychologie | (Prof. Dr. H. Spada) |
| differentielle Psychologie | (Prof. Dr. J. Fahrenberg) |
| biologische Psychologie | (Prof. Dr. M. Myrtek) |
| Hauptstudium (10.2001 - 10.2004)) | |
| Diagnostik und Intervention | (Prof. Dr. H. Schüpbach) |
| Evaluation und Forschung | (Dr. M. Wirtz) |
| klinische Psychologie | (Prof. Dr. F. Caspar) |
| pädagogische Psychologie (Schwerpunkt) | (Prof. Dr. A. Renkl) |
| Arbeits- und Organisationspsychologie (Schwerpunkt) | (Prof. Dr. H. Schüpbach) |
| Wissenspsychologie (Vertiefung) | (Dr. J. Nerb) |
| Soziologie (Nachbarfach) | (Prof. Dr. W. Eßbach) |
Zusatzzertifikat: Lernen und Arbeiten in der Wissensgesellschaft
Methoden des Lernens und Lehrens
Lernen im Erwachsenenalter
Psychologie der Weiterbildung
Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitssystemen
Organisationsdiagnostik und Organisationsentwicklung
Wissenserwerb und Wissensaustausch mit Informations- und Kommunikationstechnologien
Personalentwicklung und Qualifizierung
Lernen mit neuen Medien
Neben Grundlagenwissen wurden im Curriculum vielfältige praktische Kompetenzen vermittelt. Feldprojekte wurden durchgeführt.

Praktika
Max-Planck-Institut für internationales Strafrecht, Abteilung Kriminologie, Freiburg im Breisgau
Medizinisch-Psychologisches Institut des TÜV, Freiburg im Breisgau
Diplomarbeit (Prof. Dr. H. Spada & Prof. Dr. A. Renkl)
Website Forschung: Die Auswirkung verschiedener Rückmeldungen auf die Beurteilung von Websites.
In einem Online-Experiment wurde der Frage nachgegangen, wie sich Systemmeldungen auf die Beurteilung von Websites auswirken. Es wurden Websites aus den Bereichen Business und eCommerce erstellt. Auf beiden Websites sollte etwas bestellt werden – Informationsmaterial bzw. Ware. In den Experimentalbedingungen wurde bei der Bestellung ein Fehler simuliert. Dem Fehler folgte entweder eine freundliche oder eine unfreundliche Systemmeldung. In der Kontrollgruppe gab es keinen Fehler. Nach Interaktion mit dem System sollte die Website auf einem Fragebogen beurteilt werden (N = 356). Erhoben wurden Usability-Kriterien wie Design, Benutzersprache, Konsistenz und subjektive Zufriedenheit. Für die Beurteilungskriterien Design, Benutzersprache und Konsistenz ergaben sich keine Unterschiede zwischen den experimentellen Bedingungen. Hinsichtlich anderer Aspekte erhielt die Bedingung mit einer freundlichen Systemmeldung eine bessere Beurteilung als die Bedingung mit einer unfreundlichen Systemmeldung: Die teilnehmenden Personen waren mit dieser Website zufriedener, machten mehr positive Kommentare und gaben an, eher wieder auf diese Website zurück zukommen. Die Ergebnisse belegen somit eine subtile Wirkung von unterschiedlichen Systemmeldungen auf die Beurteilung von Websites, die nicht mit klassischen Usability-Kriterien erfasst werden kann. Dieser Befund ist von erheblicher praktischer Relevanz für die Gestaltung von Websites.
Weiterbildungen in der Zeit von 1999 - 2005
Während meiner Studienzeit habe ich an unterschiedlichen Weiterbildungen teilgenommen. Hervorzuheben ist die Ausbildung zum Trainer für Seminarleiter, die Teilnahme am Curriculum systemische Konzepte und Methoden/systemische Beratung, die Basisausbildung Mediation und die Teilnahme an einem Coaching-Seminar.
Ausbildung zum Trainer für Seminarleiter
Akademie für ganzheitliche Lebens- und Heilweisen in Haan (ALH) (Intensivkursus 15.03.1999 - 26.03.1999)
Strukturierung eines Seminars
Medieneinsatz in einem Seminar
Verbale und Nonverbale Botschaften
Einsatz der Körpersprache und deren Wirkung
Kommunikationsmodell (Friedemann Schulz von Thun)
Spiele und Auflockerung in einem Seminar
Umgang mit Störungen sowie schwierigen Situationen
Systemische Konzepte und Methoden - systemische Beratung
Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung in Freiburg (Zeitraum 07.2003 - 04.2004)
Einführung in das systemische Modell
- Selbsterfahrungsorientierte Erarbeitung von Struktur- und Prozessaspekten sozialer Systeme
Methoden systemischer Beratung
- Praxis systemischer Methoden: Zirkuläres Fragen, Familienskulptur, reflektierendes Team
Kontext beraterischer Tätigkeit
- Chancen und Risiken institutioneller Rahmenbedingungen: Team- und Institutionsanalyse
Supervision
Video- und Tonbandanalyse (Transkript) von Rollenspielen
Basisausbildung Mediation
Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung in Freiburg (Zeitraum 10.2003 - 09.2004)
Grundlagen konstruktiver Konfliktbearbeitung
- Konflikttheorie
- Konfliktdiagnose
- Arten und Ursachen von Konflikten
Bedingungen und Formen für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten
Definition, Rahmen und Anwendungsbereiche der Mediation
Theorie und Praxis verschiedener Mediationsansätze
Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
Einführung in den Prozess der Mediation: Phasen des Konfliktgesprächs
Rollenverständnis und Aufgaben des Mediators im Konfliktgespräch
- ethisches Selbstverständnis
- Entwicklung einer mediativen Grundhaltung
Methoden der Konfliktbearbeitung
Grundtechniken für die Moderation von Konfliktgesprächen
Ethische Probleme und Wertekonflikte in der Mediation
Mediation und Recht
Coaching-Seminars
Unternehmensberatung Böhning Consult (03.06.2005 + 04.06.2005)
Durchführung von Coaching-Gesprächen, Live Demonstrationen
Coaching: Zum allgemeinen Verständnis und Gebrauch des Begriffs
Forschungsstand
Persönliches Coaching-Profil
Merkmale der Arbeitswelt Unternehmen
Change-Projekte in Unternehmen: Fallbeispiel
Coaching und Executive Coaching: Gemeinsames und Unterschiede
Executive Coaching: Fallbeispiele
Welche Veränderungen im Verhalten bzw. an der Persönlichkeit sind möglich?
Mit diesen Ausbildungen konnte ich meine Kompetenzen auf dem Gebiet des Konfliktmanagements und Coachings erweitern. Durch die vielen Übungen, einem soliden theoretischen Hintergrund und meiner Praxis sehe ich mich heute in der Lage, auch in schwierigen Situationen erfolgreich für alle beteiligten Personen zu vermitteln und Menschen zum Erreichen ihrer persönlichen Ziele hilfreich zur Seite zu stehen.
Akademie für ganzheitliche Lebens- und Heilweisen in Haan (ALH) (Intensivkursus 15.03.1999 - 26.03.1999)
Strukturierung eines Seminars
Medieneinsatz in einem Seminar
Verbale und Nonverbale Botschaften
Einsatz der Körpersprache und deren Wirkung
Kommunikationsmodell (Friedemann Schulz von Thun)
Spiele und Auflockerung in einem Seminar
Umgang mit Störungen sowie schwierigen Situationen
Systemische Konzepte und Methoden - systemische Beratung
Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung in Freiburg (Zeitraum 07.2003 - 04.2004)
Einführung in das systemische Modell
- Selbsterfahrungsorientierte Erarbeitung von Struktur- und Prozessaspekten sozialer Systeme
Methoden systemischer Beratung
- Praxis systemischer Methoden: Zirkuläres Fragen, Familienskulptur, reflektierendes Team
Kontext beraterischer Tätigkeit
- Chancen und Risiken institutioneller Rahmenbedingungen: Team- und Institutionsanalyse
Supervision
Video- und Tonbandanalyse (Transkript) von Rollenspielen
Basisausbildung Mediation
Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung in Freiburg (Zeitraum 10.2003 - 09.2004)
Grundlagen konstruktiver Konfliktbearbeitung
- Konflikttheorie
- Konfliktdiagnose
- Arten und Ursachen von Konflikten
Bedingungen und Formen für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten
Definition, Rahmen und Anwendungsbereiche der Mediation
Theorie und Praxis verschiedener Mediationsansätze
Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
Einführung in den Prozess der Mediation: Phasen des Konfliktgesprächs
Rollenverständnis und Aufgaben des Mediators im Konfliktgespräch
- ethisches Selbstverständnis
- Entwicklung einer mediativen Grundhaltung
Methoden der Konfliktbearbeitung
Grundtechniken für die Moderation von Konfliktgesprächen
Ethische Probleme und Wertekonflikte in der Mediation
Mediation und Recht
Coaching-Seminars
Unternehmensberatung Böhning Consult (03.06.2005 + 04.06.2005)
Durchführung von Coaching-Gesprächen, Live Demonstrationen
Coaching: Zum allgemeinen Verständnis und Gebrauch des Begriffs
Forschungsstand
Persönliches Coaching-Profil
Merkmale der Arbeitswelt Unternehmen
Change-Projekte in Unternehmen: Fallbeispiel
Coaching und Executive Coaching: Gemeinsames und Unterschiede
Executive Coaching: Fallbeispiele
Welche Veränderungen im Verhalten bzw. an der Persönlichkeit sind möglich?
Mit diesen Ausbildungen konnte ich meine Kompetenzen auf dem Gebiet des Konfliktmanagements und Coachings erweitern. Durch die vielen Übungen, einem soliden theoretischen Hintergrund und meiner Praxis sehe ich mich heute in der Lage, auch in schwierigen Situationen erfolgreich für alle beteiligten Personen zu vermitteln und Menschen zum Erreichen ihrer persönlichen Ziele hilfreich zur Seite zu stehen.
Ausbildung zum psych. Berater und Psychotherapeut (HPG) von 11.1997 - 01.1999
Im Zuge dieser Ausbildungen konnte ich erste Erfahrungen mit psychologischer Beratung machen. In mehreren ausbildungsbegleitenden Praktika wurden die gelernten Inhalte vertieft und angewendet.
Inhalte der Ausbildung zum psychologischen Berater
Grundkonzepte der wissenschaftlichen Psychologie
Entwicklungs-, Persönlichkeits-, Sozial-, klinische- sowie ökologische Psychologie
Arbeits- und Organisationspsychologie
Lernen und Gedächtnis
Kleingruppenforschung und Gruppendynamik
Einstellungen und Einstellungsveränderung
Probleme und Prinzipien der psychologischen Beratung
Meine Abschlussarbeit trug den Titel: Die Hierarchie in Betrieben und ihre Auswirkung.
Inhalte der Ausbildung zum Psychotherapeut (Heilpraktikergesetz HPG)
Verhältnis von Therapeut und Klient
Krankheitslehre: verschiedene psychologischen Störungen
psychosomatische Störungen
Charakterstrukturen und Krankheitsstrukturen
Verhaltenstraining für Psychotherapeuten
Gesprächstherapie
tiefenpsychologische Therapieansätze
körperorientierte Therapieansätze
Gruppen- und Familientherapie
Anwendungen und Techniken
Meine Abschlussarbeit trug den Titel: Bewusstsein, Untersuchung eines noch weitgehend unerforschten Phänomens.
Diese beiden Ausbildungen weckten vertieftes Interesse am Erleben und Verhalten des Menschen und führten mich letzlich zum Studium der Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg.
Grundkonzepte der wissenschaftlichen Psychologie
Entwicklungs-, Persönlichkeits-, Sozial-, klinische- sowie ökologische Psychologie
Arbeits- und Organisationspsychologie
Lernen und Gedächtnis
Kleingruppenforschung und Gruppendynamik
Einstellungen und Einstellungsveränderung
Probleme und Prinzipien der psychologischen Beratung
Meine Abschlussarbeit trug den Titel: Die Hierarchie in Betrieben und ihre Auswirkung.
Inhalte der Ausbildung zum Psychotherapeut (Heilpraktikergesetz HPG)
Verhältnis von Therapeut und Klient
Krankheitslehre: verschiedene psychologischen Störungen
psychosomatische Störungen
Charakterstrukturen und Krankheitsstrukturen
Verhaltenstraining für Psychotherapeuten
Gesprächstherapie
tiefenpsychologische Therapieansätze
körperorientierte Therapieansätze
Gruppen- und Familientherapie
Anwendungen und Techniken
Meine Abschlussarbeit trug den Titel: Bewusstsein, Untersuchung eines noch weitgehend unerforschten Phänomens.
Diese beiden Ausbildungen weckten vertieftes Interesse am Erleben und Verhalten des Menschen und führten mich letzlich zum Studium der Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg.
Ausbildung zum Heilpraktiker von 09.1996 - 11.1997
Unterschiedliche Erfahrungen bei meinen Auslandsaufenthalten haben mich zur Ausbildung zum Heilpraktiker inspiriert. Am 27.10.1997 konnte ich nach dem Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz) die amtsärztliche Überprüfung beim Gesundheitsamt Freiburg abschließen.
Inhalte der Ausbildung zum Heilpraktiker
Anatomie
Physiologie
Pathologie
Diagnostik
Behandlungen, Interventionen
Gesetzeskunde
Ich habe mich im Zuge der Ausbildung mit der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann (1755-1843) sowie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beschäftigt. Als Heilpraktiker habe ich nicht wirklich gearbeitet. Lediglich in meinem persönlichen Umfeld konnte ich gelegentlich mein Wissen und Können anwenden. Aus Mangel an praktischer Erfahrung beschäftige ich mich heute nur noch mit der klassischen Homöopathie.
Anatomie
Physiologie
Pathologie
Diagnostik
Behandlungen, Interventionen
Gesetzeskunde
Ich habe mich im Zuge der Ausbildung mit der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann (1755-1843) sowie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beschäftigt. Als Heilpraktiker habe ich nicht wirklich gearbeitet. Lediglich in meinem persönlichen Umfeld konnte ich gelegentlich mein Wissen und Können anwenden. Aus Mangel an praktischer Erfahrung beschäftige ich mich heute nur noch mit der klassischen Homöopathie.
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